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Die Seilbahn - Stuttgarts schönste schräge Lage


In vier Minuten vom hektischen Großstadttrubel mitten in die ruhige Waldidylle... die Fahrt mit der Stuttgarter Standseilbahn ist immer ein Erlebnis. Die ungewöhnliche Verbindung von Heslach zum Stuttgarter Waldfriedhof wurde 1929 erstmals in Betrieb genommen. Die beiden Wagen, die nach dem Gewichtsausgleichprinzip nahezu geräuschlos betrieben werden, sind noch heute weitestgehend im Originalzustand und wurden zum 75-jährigen Jubiläum feinfühlig restauriert.

Bauart Standseilbahn (Seilbahn auf Schienen)
Länge 536 m
Höhenunterschied 87 m
Maximale Neigung 28 %
Fahrtdauer 4 Minuten
Spurweite des Gleises 1000 mm (Meterspur)
Anzahl der Wagen 2 (beide fahren immer gleichzeitig, verbunden durch das Zugseil
Wagendaten Länge 9,8 m, Gewicht leer 8 t, mit Fahrgästen 13 t
Geschwindigkeit ca. 11 km/h
Antrieb elektrisch, in der Bergstation
Bewegung der Wagen über Seilzug bzw. Schwerkraft
Durchmesser des Zugseiles 35 mm
Belastbarkeit des Seiles über 200 t
Ursprünglicher Erbauer Maschinenfabrik Esslingen (ME)
Eröffnung 30. Oktober 1929 (6 Tage nach dem Schwarzen Freitag, Beginn der Weltwirtschaftskrise)
Sanierung 2004 durch Leitner (Wien) und Poma (Turin), Elektrik durch Siemens (Innsbruck
Betriebszeit der Bahn täglich 9.10 – 17.50 Uhr alle 20 Minuten, bei starkem Andrang öfter
Anschluss Stadtbahnlinien U1 und U14, Haltestelle Südheimer Platz
Lage der Talstation Böblinger Straße 237, 4 Minuten von der Haltestelle der Stadtbahn
Fahrgastzahl 75 Personen pro Wagen,
Jahresleistung:
1930 = 690 000 Fahrgäste
2003 = 120 000
2005 = 170 000
2008 = 150 000
Tarif Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS); Benutzung der Seilbahn im VVS-Fahrschein für Regionalzug, S-Bahn, Stadtbahn oder Bus enthalten, wenn man bis Stuttgart Waldfriedhof löst; ansonsten genügt für die Seilbahnstrecke für 1 Fahrt/Person ein KurzstreckenTicket

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Flyer Seilbahn (pdf | 286,79 KB)