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Fahrgastinformation Sicherheit Sicherheitskampagne Augen Auf

Augen auf... links fährt die Bahn!

Die neue Sicherheitskampagne der SSB "Augen auf" startete im September 2016. Auch in 2017 werden die Videos und Plakate Autofahrer sensibilisieren für das Thema. Auslöser der Kampagne ist die Erfahrung der letzten Jahre, die eine steigende Anzahl von Unfällen zwischen Auto und Stadtbahn an Straßenkreuzungen vorweist, bei denen die Autos nicht links abbiegen dürfen.

Warum passieren so viele Unfälle an solchen Kreuzungen?

Das Geradeausfahrgebot für den Autofahrer wird missachtet. Es gibt immer einen bestimmten Grund, warum es an manchen Stellen nicht erlaubt ist, die Bahngleise zu kreuzen. Bitte beachten Sie die StVO.

Der Gegenverkehr ist gut sichtbar und wird daher auch beachtet. Die Bahn, die parallel zum Auto - also von hinten kommt -, liegt nicht im direkten Sichtfeld des Autofahrers und wird somit oft nicht wahrgenommen und deshalb nicht beachtet.

Warum kann die Bahn nicht bremsen, wenn ein Auto fälschlicherweise nach links über die Gleise abbiegt?

Die Bahn hat einen längeren Bremsweg als ein Auto. Oft reicht der Weg nicht mehr aus, um rechtzeitig zum Stehen zu kommen.

Der Bahnfahrer kann auch erst reagieren, wenn er erkennt, dass das Auto auf die Gleise abbiegt. Vorher gibt es keine Anzeichen, da die Verkehrsregeln ein Abbiegen nicht vorsehen.

Was passiert bei einem Unfall mit den Fahrgästen?

Nicht nur der Autofahrer und der Bahnfahrer können sich schwere Verletzungen zuziehen. Auch die Fahrgäste im Innenraum verletzen sich durch den Aufprall oder eine Notbremsung.

Welche Auswirkungen hat ein solcher Unfall?

Es entsteht dadurch oft nicht nur ein hoher Sachschaden, viel schlimmer sind die Verletzungen, die sich die Beteiligten zuziehen. Darüber hinaus kommt der Stadtbahnverkehr an dieser Stelle bis zur kompletten Räumung zum Erliegen. Das betrifft oft auch andere Linien im Stadtbahnnetz.

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