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Stuttgart 21

Nach langem Ringen um das Bahnprojekt Stuttgart 21 haben sich am 19. Juli 2007 der Bund, das Land Baden-Württemberg, die Bahn und die Stadt Stuttgart auf die grundsätzliche Finanzierung des Projekts geeinigt. Die Finanzierungsvereinbarung wurde am 01. April 2009 unterschrieben. 

Für die SSB ergeben sich folgende Berührungspunkte mit S21:

  • Heilbronner Straße
    Nachdem der neue Fernbahntunnel fast höhengleich zum derzeitigen Stadtbahntunnel geplant ist, muss die Stadtbahntrasse tiefergelegt und verschoben werden. Dazu muss ein neuer Tunnel gebaut werden, und zwar bevor der neue Fernbahntunnel gebaut werden kann. Parallel zum bestehenden Stadtbahntunnel im Kriegsberg werden zunächst zwei bergmännische Tunnelröhren vorangetrieben und an den bestehenden Tunnel angeschlossen. Dann werden die Stadtbahngleise in diesen neuen Tunnel verlegt und der alte Tunnel verfüllt. Danach kann der neue Fernbahntunnel über dem Stadtbahntunnel gebaut werden.
  • Staatsgalerie
    Auf der anderen Talseite muss die Haltestelle Staatsgalerie nach oben und in Richtung Schlossgarten verschoben werden.
  • Bahnhof Feuerbach
    Am Bahnhof Feuerbach muss die dritte Röhre des Pragtunnels unter der U6 / U13 hindurch aufgefahren werden.
  • Bad Cannstatt
    Die neue Neckarbrücke nach Bad Cannstatt mit ihrem Widerlager wird ebenso wie die Baustellenzufahrt für den an die Neckarbrücke anschließenden Tunnel Richtung Hauptbahnhof den Betrieb auf der U14 berühren.
  • Augsburger Straße
    Die Anbindung der Fernbahnstrecke an die bestehende Güterstrecke parallel zur Augsburger Straße wird den Betrieb auf der U13 in diesem Bereich und im Bereich der Haltestelle Eszet tangieren.

All diese Maßnahmen sind Folgemaßnahmen des Projektes Stuttgart 21 und werden von der DB AG finanziert.