SSB Folgemaßnahme B10 Rosensteintunnel

Projektabschluss

Bedingt durch den Neubau des B10-Rosensteintunnels durch die Landeshauptstadt Stuttgart mussten die Stadtbahnhaltestellen „Wilhelma“ und „Rosensteinpark“ an den ursprünglichen Örtlichkeiten weichen und an anderer Stelle neu aufgebaut werden. Dadurch konnte der nötige Platz für den Neubau des Straßentunnels geschaffen werden.

Die notwendige Verlegung der Stadtbahnhaltestelle Wilhelma hat die SSB AG dazu genutzt, um direkt vor dem Haupteingang der Wilhelma eine neue städtebaulich attraktive Haltestelle zu schaffen, mit der die SSB Kunden nun „in der ersten Reihe“ sitzen. Mit der Stadtbahn kommt man mittlerweile dichter an den Haupteingang der Wilhelma heran als mit jedem anderen Verkehrsmittel.

Am nördlichen Tunnelportal musste auch die Haltestelle Rosensteinpark um rund 150 Meter in Richtung Rosensteinbrücke verschoben werden. Die neuen Seitenbahnsteige dieser Haltestelle wurden versetzt zueinander angeordnet. Ansonsten blieb sie gestalterisch größtenteils unverändert.

Während der gesamten SSB-Bauzeit war sowohl in der Neckartalstraße als auch in der Pragstraße ein längerer, eingleisiger Stadtbahnbetrieb unvermeidlich.

So mussten die eingleisigen Streckenabschnitte in beiden Baubereichen im Zuge vieler verschiedener Gleisbaustufen mehrfach in ihrer Lage angepasst werden. Das Ganze musste in ständiger Interaktion mit den Tunnel- und Straßenbaumaßnahmen und unter Aufrechterhaltung des Stadtbahnbetriebs bewältigt werden.

Auch im Bereich des neuen Leuzeknotens war die SSB während der Bauphase des neuen „Kurzwendertunnels“ und der dritten Röhre des Leuzetunnels erheblich betrieblich beeinträchtigt. Wie auch im Bereich der Haltestellen Wilhelma und Rosensteinpark waren die Stadtbahngleise hier immer wieder über längere Zeiträume nur eingleisig befahrbar. Auch die Gleisübereckverbindung von der König-Karl-Brücke in Richtung Wilhelma war über viele Monate hinweg gar nicht befahrbar.

Doch mit dem Abschluss der SSB-Arbeiten am Leuzeknoten waren die baustellenbedingten Beeinträchtigungen in diesem Bereich noch nicht vorbei. Auch Bau der neuen DB-Eisenbahnbrücke über den Neckar im Zuge des Bahnprojekts Neubaustrecke Stuttgart-Ulm hat eine eingleisige Stadtbahnstrecke im Bereich des neuen parkseitigen Brückenwiderlagers erforderlich gemacht.

Mit der Wiederinbetriebnahme des zweigleisigen Stadtbahnverkehrs in der Neckartalstraße im Sommer 2020 wurde die letzte SSB-Hauptbaustufe zu den vorgenannten Baumaßnahmen erfolgreich abgeschlossen.

Es sind bauablaufbedingt noch vereinzelte Restarbeiten für die SSB AG offengeblieben, die aber erst nach der Inbetriebnahme des Rosensteintunnels in Angriff genommen werden können.

Bis dahin können der Baufortschritt und aktuelle Informationen zum Rosensteintunnel über die Projektseite der Landeshauptstadt Stuttgart verfolgt werden.

Projektseite der Stadt Stuttgart

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Kurzmeldung Mai 2019
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