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Seh- und Hörbehinderung

Überwege

Die Z-Überwege werden im Zugangsbereich beiderseits durch Geländer begrenzt. Vor dem Gleisbereich befinden sich tastbare (taktile) Formsteine mit Noppen, durch die deutlich wird, dass ab hier besondere Aufmerksamkeit geboten ist. Diese Noppensteine befinden sich noch im sicheren Bereich.

Oft sichern Fußgängerampeln den Weg zur oder von der Haltestelle, wenn Straßen gequert werden müssen. Immer mehr dieser Ampeln sind mit Vibrationstastern ausgerüstet. Auch bei Gleisüberwegen werden nach und nach Vibrationstaster montiert. Wenn die Fußgängerampel auf Grün steht oder sich dem Gleisüberweg kein Zug nähert, so wird dieser Zustand durch die vibrierende Taste angezeigt.

Haltestellen

Die Stadtbahnhaltestellen erhalten schon seit Mitte der 1990er Jahre Blindenleitlinien mit tastbaren Belägen. Die Oberfläche der Tastbeläge und die Klangfarbe der Tastflächen ist gemeinsam mit den Behinderten- und Blindenverbänden ausgewählt worden. Wegen wechselnder Hersteller und technischer Vorgaben sind die Beläge nicht an allen Haltestellen gleich.

Aufmerksamkeitsfelder (verbreiterte Tastflächen) befinden sich an den Stellen des Bodenbelages, an dem sich die Türen des haltenden Zuges befinden werden.

An einigen unterirdischen Haltestellen sind akustische Durchsagen eingerichtet, die jeweils die Liniennummer und das Ziel des einfahrenden Zuges angeben.

Aufzüge

An allen neueren Aufzügen sind die Ruf- und Zieltasten mit erhabener Beschriftung oder Kennzeichnung ausgeführt. Die Tasten sind etwa in Brust- bis Gürtelhöhe angebracht, damit sie für alle Fahrgäste erreichbar sind.

In allen neuen oder nachgerüsteten Aufzügen gibt es eine automatische Ansage, welches Stockwerk bzw. welche Ebene erreicht wird.

Stadtbahn

So geht es hinein

Wenn du einen Blindenstock hast, heb ihn bei der Einfahrt der Bahn in die Höhe. So erkennt der Fahrer deine Situation.

Die Taster zum Öffnen der Türen befinden sich links und rechts der Türen, etwa eine Handlänge entfernt und in Bauchhöhe. Die Taster sind gelb und leuchten, während der Zug hält. Zieh die Hand zurück, sobald du einen Taster gedrückt hast: Die Tür öffnet sich und schwenkt nach beiden Seiten seitlich auf.

Solange du, dein Stock oder andere mitgeführte Dinge sich in der Türöffnung befinden, verhindert die Lichtschranke, dass die Tür wieder zugeht. Die Lichtschranke sitzt etwa zwei Fußhöhen über dem Boden, sodass ein vorgeschobener Stock oder Fuß ausreicht.

Im Wageninneren befinden sich im Türbereich geradeaus zwei senkrechte Haltestangen. Links und rechts davon geht es in den Mittelgang. An diesen Haltestangen befinden sich – etwa in Brusthöhe – die inneren Türtaster.

So geht es wieder hinaus

Wenn du aussteigen möchtest, betätige die Taster. Entweder spürst du einen erhabenen Knopf oder eine ebene, umrandete Fläche, die du im unteren Bereich drücken musst. Sobald du gedrückt hast, leuchtet die Fläche auf. Das zeigt dir, dass der Schalter deinen Haltewunsch “merkt”. Hält die Bahn, öffnen sich die Türen dann sofort.

Bus

So geht's hinein

Stell dich am besten am Beginn der Haltestelle auf – etwa auf Höhe der Haltestellentafel. Auch hier gilt: Wenn du einen Taststock hast, heb ihn beim Herannahen des Busses in die Höhe. Steig vorne ein, dort wird dir die Tür automatisch geöffnet. So kannst du dem Fahrer am einfachsten sagen, wo du aussteigen willst. Bitte den Fahrer darum, deine Haltestelle besonders deutlich auszurufen.

So geht's wieder hinaus

Du hörst die automatische Haltestellenansage oder die mündliche Ansage des Fahrers. Bei den Niederflurbussen befindet sich über dem Mittelgang vor dem Fahrerplatz eine rote Leuchtschrift, die den Namen der nächsten Haltestelle anzeigt.

Da die Bushaltestellen Bedarfshaltestellen sind, musst du rechtzeitig die Haltewunschtaste drücken. Solche Tasten befinden sich an den Haltestangen links und rechts der Tür, bei neueren Bussen an fast allen senkrechten Haltestangen auch links und rechts des Ganges. So kannst du die Taste bequem vom Sitzplatz aus betätigen.