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Ziel: mehr Klarheit

Seit Kurzem werden einzelne Fahrten in den Zielanzeigen der Stadtbahnen der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) mit der Bezeichnung „U“ ohne weitere Liniennummer angezeigt. Es handelt sich dabei um Fahrten, die gar nicht oder nur teilweise auf regulären Linienwegen verlaufen. Dies sind zumeist sogenannte Ein- und Ausrückfahrten. Diese finden statt, wenn die Bahnen zum Einsatzbeginn erst einmal vom Betriebshof zur eigentlichen Starthaltestelle einer Linie fahren, um dann von dort den regulären Linienweg zu bedienen. Umgekehrt ist es am Einsatzende einer Bahn, wenn sie in den Betriebshof zurückfährt. 

Die wichtigste Orientierung im Netz der SSB erfolgt über die Liniennummern mit ihren verlässlich beschriebenen Strecken. Hinzu kommt die Fahrtrichtung über das Fahrziel. Bislang waren auch Fahrten zu den Betriebshöfen mit einer Liniennummer gekennzeichnet. Die tatsächliche Fahrt musste aber irgendwann den eigentlichen Linienweg verlassen. 

Mit der Umstellung auf die Linienbezeichnung „U“ ohne Ziffer wird deutlicher hervorgehoben, dass diese Fahrt keinem regulären und bekannten Linienverlauf folgt. Das bedeutet umgekehrt, wer in ein Fahrzeug mit einer eindeutigen Liniennummer einsteigt, kann sich fortan darauf verlassen, dass diese Fahrt ausschließlich entlang der Linienführung und zu allen Haltestellen entlang dieses Linienwegs erfolgt. Einzige Ausnahme sind Umleitungen bei separat kommunizierten Baumaßnahmen.

Die Stadtbahnen mit der Linienbezeichnung „U“ können selbstverständlich von Fahrgästen genutzt werden. Zum „U“ wird in der Anzeige am Fahrzeug immer auch das Fahrziel genannt. Damit sich die Fahrgäste besser orientieren können, werden auf den Anzeigern an den Haltestellen zudem bei Einfahrt des Zuges weitere Zwischenziele aufgeführt. Wenn der Linienverlauf zum Reiseziel passt, können sich dadurch besonders morgens und im Spätverkehr interessante zusätzliche Verbindungen ergeben.